Eiserne Hand
Das ist aber nicht London, falls das jetzt jemand denkt.
Hier sieht man jetzt nicht so viel vom Frühling in London, der war aber da, ich schwör’s.
Heute war ich echt enttäuscht von den im Buchhandel erhältlichen Cityguides für London. Der Wallpaper Cityguide sieht so hübsch aus, verschwendet aber meiner Meinung nach zu viele Seiten unter anderem mit Hotels. Das sucht man sich doch heute echt nicht mehr im Cityguide aus, wenn das überhaupt jemals jemand getan hat. Das Moleskine City Notebook hat mir dann wiederrum zu wenig London-Infos und zu viele leere Seiten.
Aber, wisst ihr was? Mir doch egal. Ich hab ‘ne viel bessere Idee. Ich schreib einfach meinen eigenen Cityguide für die zwei Tage London. Ha! Dann steht wenigstens drin was ich möchte. Ich werd dann vermutlich auch noch reich damit, weil Menschen, die sich für vegetarisches Essen, Shopping, Kunst und überhaupt alles Coole interessieren, dann auch einen wollen! So wird’s laufen.
Hat jemand Tipps für Übernachtungsmöglichkeiten? Zentral, günstig (psst) aber nicht die totale Absteige? Hostel, Hotel, Pension. Vielleicht war ja jemand kürzlich da und hat den Geheimtipp. (Keine Sorge, auf meinem Blog bleibt es auch einer.)
Ich hab mich dann auch gleich mal künstlerisch ausgelassen… hübsch, hm?
Auf meiner Seite festgehalten habe ich vor kurzem eine weitere Kamera hinzugefügt, die Smena Symbol. Hier zwei (und bei flickr ein paar mehr) Bilder von einem wahnsinnig sonnigen Tag in Frankfurt. Die Kamera belichtet wie sie möchte, mal so und mal mehrfach. Ist ja ab und zu auch ganz nett.
Am Sonntag habe ich viele viele Stunden frierend auf einem Weihnachtsmarkt in Wiesbaden gestanden und zuckersüß lächelnd Puppenkleidchen meiner Oma verkauft. Meine Oma hat dort schon häufiger verkauft, doch dass sie diesmal in einer Zeitung erwähnt werden könnte, das wollte sie mir nicht glauben. Jetzt muss ich sie gleich mal anrufen.
Main Rheiner · Süße Sünden für einen guten Zweck - Sonntäglicher Weihnachtsmarkt in Sonnenberg
Ein paar Meter weiter bedauerten Besucher unterschiedlicher Altersgruppen, ihre jeweilige Lieblingspuppe nicht mit in die Talstraße gebracht zu haben: Denn dort hingen zahllose Kleidchen, Jacken und Strümpfe für Puppen aller Größen. Ingrid Ntokakis hatte sie alle selbst genäht oder gestrickt und die Enkelin half ihrer Großmutter beim Verkauf der günstigen Handarbeiten: Schon für zehn Euro gab es ein Kleid für die Schildkröt-Bärbel mit Spitzenkragen und Schürze.