In einem echten Blog, darf eine Geschichte zum Topfbrot nicht fehlen. Man könnte es fast in Blogbrot umbenennen, denn ich kennen kaum einen Blog, in dem nicht mindestens einmal von dem no-knead-bread geschwärmt wurde. Auch ich möchte mich nun in die Reihe der Liebhaber einreihen. Ich bin sehr dankbar, dass Menschen wie Anke Gröner über ihre Topfbroterfahrungen gebloggt haben und ich dadurch zum begehrten Partygast aufsteigen konnte! Das Rezept ist so simpel und idiotensicher, dass wirklich bei jedem ein unglaublich leckeres Brot herauskommt. Der einzige Haken: die Zubereitungszeit von knapp 20 Stunden.
Man nehme:
400 g Mehl (ich mische meistens 300g Typ 405 und 100g Weizen-Vollkornmehl von Alnatura ohne Typen-Angabe)
320 ml Wasser (ich nehm ‘nen Schluck mehr, wenn ich Vollkornmehl verwende)
1 1/2 TL Salz
1/2 TL Trockenhefe (oder auch fast einen ganzen TL)
50 g Sesam (wie bei Frau Gröner – sehr zu empfehlen)
Alles in eine Schüssel geben, umrühren bis kein trockenes Mehl mehr vorhanden ist, Schüssel in Frischhaltefolie wickeln und stehen lassen. Ich stelle den Teig in mein wärmstes Zimmer mit ca. 20°C. In vielen Blogs kann man lesen, dass das Brot was wird, egal ob es 15 oder 20 Stunden rumstand. Ich hab es diesmal 19 Stunden stehen lassen. Anschließend das Brot auf eine Fläsche mit ordentlich Mehl geben und zwei oder drei mal von den Seiten her einklappen, sodass der Teig überall mehlig ist. Dann in eine gebutterte Glasform mit Deckel (oder eben ein ofenfester Topf, hauptsache passender Deckel) legen und bei 240°C 50 Minuten backen. 30 Minuten mit Deckel und 20 Minuten ohne Deckel. Häufig lege ich bei den letzten 20 Minuten noch Alufolie drauf, damit die Kruste nicht verbrennt. Et voilà!















