Vorweg eine Ankündigung: ab sofort werde ich hier eine fortlaufende Nummer für die Beitragstitel (außer für den Wochenrückblick) einführen. Das hier soll ein Beitrag über das Einkochen von Marmelade werden und mir fallen nur dämliche Titel ein wie “Jam Session” oder “Mordsmarmelade”. Für sowas fühle ich mich eindeutig zu cool.
Damit mein Blog nicht nur einen Wochenrückblick nach dem anderen ausspuckt, hier mal was ganz verrücktes: Ich hab Marmelade gekocht. Ich hatte Lust auf Rhabarber und Himbeeren und das ganze war dann auch nach einer knappen halben Stunde schon erledigt. Die Küche sah danach zwar aus wie ein blutiger Tatort, aber Kunst hab ich nebenbei auch noch gemacht. Fancy, oder?
Und weil ich weiß, dass das meine Leserinnen und Leser unglaublich interessiert, hier das Rezept:
3-5 Stangen Rhabarber
300g Tiefkühl Himbeeren
250g Gelierzucer (2:1)
eine Vanilleschote
Himbeeren auftauen und pürieren, ggf. die Pampe durch ein Sieb streichen, um die Kerne rauszukriegen.
Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden.
200g Himbeermus und 300g Rhabarber mit dem Gelierzucker in einen Topf geben. Die Vanillestange auskratzen und das Mark in die Mischung geben.
Anschließend aufkochen und maximal 4 min sprudelnd kochen lassen. Wenn die Gelierprobe gelingt, zügig in ausgekochte Gläser füllen, verschließen, auf den Kopf stellen, Finger verbrennen und abkühlen lassen.
Die Menge ergab bei mir 3 1/2 Gläser (ein großes und zwei kleine). In ein paar Jahren kann ich dann auch sowas machen:




























