Topfbrot

Januar 22nd, 2012 § 0 comments § permalink

In einem echten Blog, darf eine Geschichte zum Topfbrot nicht fehlen. Man könnte es fast in Blogbrot umbenennen, denn ich kennen kaum einen Blog, in dem nicht mindestens einmal von dem no-knead-bread geschwärmt wurde. Auch ich möchte mich nun in die Reihe der Liebhaber einreihen. Ich bin sehr dankbar, dass Menschen wie Anke Gröner über ihre Topfbroterfahrungen gebloggt haben und ich dadurch zum begehrten Partygast aufsteigen konnte! Das Rezept ist so simpel und idiotensicher, dass wirklich bei jedem ein unglaublich leckeres Brot herauskommt. Der einzige Haken: die Zubereitungszeit von knapp 20 Stunden.

Man nehme:

400 g Mehl (ich mische meistens 300g Typ 405 und 100g Weizen-Vollkornmehl von Alnatura ohne Typen-Angabe)
320 ml Wasser (ich nehm ‘nen Schluck mehr, wenn ich Vollkornmehl verwende)
1 1/2 TL Salz
1/2 TL Trockenhefe (oder auch fast einen ganzen TL) 
50 g Sesam (wie bei Frau Gröner – sehr zu empfehlen)

Alles in eine Schüssel geben, umrühren bis kein trockenes Mehl mehr vorhanden ist, Schüssel in Frischhaltefolie wickeln und stehen lassen. Ich stelle den Teig in mein wärmstes Zimmer mit ca. 20°C. In vielen Blogs kann man lesen, dass das Brot was wird, egal ob es 15 oder 20 Stunden rumstand. Ich hab es diesmal 19 Stunden stehen lassen. Anschließend das Brot auf eine Fläsche mit ordentlich Mehl geben und zwei oder drei mal von den Seiten her einklappen, sodass der Teig überall mehlig ist. Dann in eine gebutterte Glasform mit Deckel (oder eben ein ofenfester Topf, hauptsache passender Deckel) legen und bei 240°C 50 Minuten backen. 30 Minuten mit Deckel und 20 Minuten ohne Deckel. Häufig lege ich bei den letzten 20 Minuten noch Alufolie drauf, damit die Kruste nicht verbrennt. Et voilà!

Das erste Mal mit fast 30

Januar 13th, 2012 § 4 comments § permalink

Ein völlig in die Irre führender Titel, denn ich bin weder fast 30, noch geht es hier um das erste Mal, das ihr euch vermutlich vorstellt. Es geht vielmehr um alle möglichen ersten Male und erst, wenn man mal drüber nachdenkt, merkt man, was man alles so zum ersten Mal macht oder erlebt. Das Jahr ist keine zwei Wochen alt und ich hab schon ein paar erste Male hinter mir und plane definitiv weitere.

Was bisher geschah:

 

1. Zum ersten Mal in meinem Leben, ist mir ein Schuh durchgebrochen.

Schuhbruch

 

2. Ich war das erste Mal in einem Nagelstudio und ich hab zum ersten Mal eine Maniküre bekommen.

 

3. Ich habe zum ersten Mal eine Gitarre in den Händen gehalten. (Damit hatte die Maniküre übrigens nichts zu tun. Oder, wenn ich so drüber nachdenke, unbewusst vielleicht ja doch… )

Brauchst du Stoff?

Januar 10th, 2012 § 0 comments § permalink

Vor vier Jahren hatte ich die grandiose Idee, einen Nähkurs zu machen. Jetzt ist wieder Januar und ich hatte die Idee mir ein neues Hobby zu suchen (dazu später vielleicht mehr). Das mit dem Nähen hat jedenfalls nie so richtig funktioniert – was natürlich an der Nähmaschine lag. Worin ich ganz gut war: Stoffe sammeln und für irgendein tolles Projekt aufsparen… Dann kam der Jahresbeginn und beim inneren Aufräumen wurde klar: ich werde vermutlich nie ein tolles Projekt mit Hilfe meiner Nähmaschine und diesen Stoffstücken fertigstellen! Knallharte Realität.

Der logische Schluss: Stoff verschenken. Wer hat Interesse? Die Stücke sind unterschiedlich groß, sie nicht gebügelt, es ist ein alter IKEA-Bettbezug dabei und das eine oder andere hat vermutlich auch beim Zuschneiden gelitten. Es gibt doch so viele (tolle) DIY-, Näh-, und Bastelblogs – hat nicht irgendjemand Interesse an grob geschätzten 5kg Stoff? Ganz bequem abzuholen bei mir in Frankfurt am Main oder die Übergabe könnte ganz gefahrlos an einem neutralen Ort stattfinden! (Wer will schon zu einer Verrückten in die Wohnung, die Stoff hortet ohne nähen zu können?! Ich hab da durchaus Verständnis.)

Jedenfalls: ich hab Stoff – wenn du welchen brauchst, meld dich hier in den Kommentaren oder einfach per Mail an hingeguckt(at)gmail.com

 

Ick fress mir durch Berlin, wa.

Dezember 10th, 2011 § 0 comments § permalink

Berlin mag ja fast jeder, ich auch. Ein paar Tage habe ich Zeit mir hier in meiner kulinarischen Lieblingsstadt Winterspeck anzufressen. Angefangen habe ich heute mit einem Tofuburger bei Kreuzburger. Leider nicht empfehlenswert. Wie kann man nur auf die Idee kommen, ungewürzte dicke Tofustreifen aus der Pfanne als Burgerbestandteil zu verwenden?

Tofuburger

Weiter gings zum Kochhaus, meiner Meinung nach eine geniale Erfindung, die bestimmt auch in Frankfurt angenommen würde. Hier bekommt man alles, was man für ein bestimmtes Rezept benötigt, inklusive Rezept. Die Auswahl ist ganz gut und für Vegetarier ist auch immer viel dabei. Außerdem gibt es viel zu probieren. Bei meinem letzten Besuch hätte ich fast ein Probierschälchen mit Olivenöl in einem Zug geleert, so lecker war das! Anfangs dachte ich noch, ein 10€-Öl müsse für besondere Anlässe verwendet werden, aber seit einiger Zeit ist meine Packung nun schon leer und ich konnte heute ein neues kaufen. Schade, dass ich so ein Waschlappen bin, aber der 10er-Karton war mir dann doch zu schwer.

Einen Abstecher hab ich dann noch zum Veganz gemacht. Tolle Auswahl an veganen Produkten. Besonders gut fand ich, dass man sich Nüsse nach Gewicht wegnehmen konnte. So habe ich (zum ersten Mal in meinem Leben) Pekannüsse gegessen.

Habt ihr Empfehlungen oder Geheimtipps, wo’s den besten Berliner (Winter-)Speck für Vegetarier gibt? Dann immer her damit.

Jedes Ding hat goldenen Boden.*

November 28th, 2011 § 0 comments § permalink

Details aus meiner Wohnung.

*Der Beitragstitel entstammt dem genialen Sprichwortrekombinator. Ich bin mir sicher, er spuckt für die kommenden Beiträge ebenso passende Titel aus.

Eine Ode an das Kino

November 23rd, 2011 § 2 comments § permalink

Kino

Als Kind wohnte ich in einem sehr kleinen Dorf und das nächste Kino war ca. 14 Kilometer von mir entfernt in der nächsten Kleinstadt. Kinobesuche waren für mich so selten, dass ich mich heute noch an fast jeden Besuch erinnern kann. 1994 war ich 10 Jahre alt und hatte meiner Meinung nach (heimlich) bereits genügend Filmerfahrung gesammelt, um mir mit meinem Bruder “Die Maske” im Kino anzuschauen. Meine Mutter war schon immer der Meinung, wir wüssten selbst am besten, was uns gut tut und hatte somit auch nichts dagegen, dass ich einen Film mit “FSK 12″ sehe. Allerdings machte mir mein großer Bruder einen Strich durch die Rechnung, der nicht wie verabredet die Kassenfrau mit mir austrickste, sondern direkt mit der Sprache rausrückte, als sie fragte, wie alt denn seine kleine Schwester sei. Danke! Ich vergesse dir nie, dass ich daraufhin in der erste Reihe mit vielen anderen Kindern “Der König der Löwen” sehen musste, obwohl ich mich mit Filmen wie Stephen King’s “ES” durchaus für einen Film ab 12 Jahren qualifiziert hatte.

Was ich eigentlich sagen möchte: Heute wohne ich ganz nah an einem Kino und finde das ziemlich großartig. Allein im Dezember schafft es dieses Kino, dass ich mir fünf verschiedene Filme anschauen möchte (es wären sechs, wenn ich The Future nicht bereits kennen würde)! Dabei werden pro Woche nur zwei verschiedene Filme gezeigt. Mal sehen, ob ich alle schaffe.

Trailer: Metropolis

Trailer: Gerhard Richter – Painting

Trailer: Die Haut, in der ich wohne

Trailer: Socialisme

Trailer: Melancholia

Hungrig in Nürnberg

November 13th, 2011 § 0 comments § permalink

Dächer in Nürnberg

Donnerstag bis Samstag habe ich in Nürnberg verbracht und nach dem vegetarischen/veganen Angebot der Stadt gesucht. Schon unter der Woche habe ich mich auf die kulinarischen Highlights des Samstags gefreut, denn Donnerstag und Freitag gab es nur Kantinenfraß. Am Wochenende schaute ich mir dann Nürnberg an und wollte meinen Hunger im Café Klatsch und/oder im Chesmu stillen. Leider musste ich dann gleich zum Frühstück enttäuscht feststellen, dass die Öffnungszeiten weder zu meinem Hungergefühl noch zu meinen Reiseplänen passten. Nürnberger haben am Wochenende vor 15 Uhr scheinbar keinen Hunger! Der laut Qype existierende Imbiss ”Veg Food”, der in der Luitpoldstraße sein sollte, war ganz einfach komplett vom Erdboden verschluckt, so dass ich dort keinen veganen Burger verschlucken konnte! Insgesamt ist Nürnberg allerdings eine schöne Stadt und die Öffnungszeiten der vegetarischen Restaurants sind zwar ärgerlich, aber im Vergleich zu Frankfurt: es gibt sie wenigstens.

Auf los geht’s los

November 13th, 2011 § 1 comment § permalink

Herbstblumen

Zwei Jahre ohne Blogeintrag haben genau jetzt ein Ende. Ich denke zwar nicht, dass noch irgendjemand (von den damals ca. zwölf Leserinnen und Lesern) meinen RSS-Feed abonniert hat, nichtsdestotrotz: hallo.